Home Blog erstellt am: : 14/02/08 Zuletzt aktualisiert : 17/10/11 20:57 / 14 veröffentlichte Einträge

Eternity (The hunt)  Verfasst: Donnerstag, den 14. Februar 2008 14:09

I know what it is like to be sad

I know what it is like to be dead

I am really no good

and I feed on your blood

 

You're my victim, you're my prey,

you see me approaching, eyes cold and grey,

and I know, I know you do,

that I'll suck your life outta you.

 

Blood is my life, my soul and me being

it alone's worth living, blood's  my only thing

I feed on your poor soul,

it won't hurt you, baby, keep cool.

 

Try hiding from me under the ice blue moon,

it's no good, baby, I'll find you soon.

And before the sun rises up to the sky

you'll be ded, kiss your life a good-bye.

 

 

Also, das ist jetzt mein erster Blog & mein erstes englisches Gedicht.

Ich hoffe, es gefällt einigen von euch (zu viel soll man ja auch nicht verlangen...) und ihr kritisiert & kommentiert kräftig drauf los. Nicht unbedingt in dieser Reihenfolge, ihr wisst schon...

 

Voraussichtlich nächster Blog: The Nightmare before Valentines Day

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Etwas Valentinmäßiges...  Verfasst: Freitag, den 15. Februar 2008 13:51

Nightmare before Valentines Day

 

Es war einmal, vor unendlich langer Zeit,

Da lebte im Halloweenland, von hier ist es weit,

ein Skelett, Jack Skellington war sein Name,

dem war- wieder einmal- schrecklich langweilig. Der Arme!

Er erinnert sich daran, wo er früher mal gewesen,

als er genug hatte von Geschrei und Hexenbesen.

Und dort fängt unser Abenteuer an...

sagt mir bloss nicht, ihr glaubt nicht daran...

 

Kürbiskönig, dachte Jack Skellington verbittert. Was nützt mir das?

Halloween war gerade wieder vorbei und die Einwohner von Halloweentown hatten die Jahreszeit genutzt, um den Menschen auf der Erde wieder einen gehörigen Schrecken einzujagen, angeführt von ihrem Kübiskönig Jack, dem König von Halloween.

Der aber hatte keine Lust, die 364 Tage zwischen den Feiertagen tatenlos rumzusitzen. Er erinnerte sich daran, wie er vor  einem Jahr versucht hatte, das Geschäft des Weihnachtsmannes zu übernehmen... mit fatalen Folgen.

Der Dorfbrunnen plätscherte hinter ihm und er drehte sich um, um sein Spiegelbild im grünlichen Wasser zu betrachten.

"Jack!"

Die laute Stimme ließ das Skelett hochfahren. Der Bürgermeister der Stadt kam auf ihn zugelaufen, sein Gesicht eine Maske aus Weiß und Giftgrün. Das würde kein angenehmes Gespräch werden.

"Jack!", rief er noch einmal und stolperte beinahe noch. Er fing sich aber rechtzeitig, und blieb keuchend vor Jack stehen.

"Was ist denn los, Herr Bürgermeister?", fragte Jack besorgt.

"Was los ist?!", krakeelte der Bürgermeister. "Furcht, Angst und Schrecken sind verschwunden!"

"Wohin?", fragte Jack sofort.

"Wenn wir das wüssten, wären wir schlauer. Mr. Hyde hat sie die Stadt verlassen gesehen und der Schmelzmann behauptet, die drei seien in östliche Richtung verschwunden, hinter diese Bäume da"

"Oh nein!" Jack schwante Übles. Hinter der besagten Baumgruppe befand sich die Magische Lichtung, die einen von einem Feiertag zum nächsten brachte. Wenn die drei tatsächlich dorthin abgehauen waren, dann wolten sie wahrscheinlich in den anderen Feiertagswelten Unheil verbreiten.

Mit schnellen Schritten rannte er aus der Stadt, hinunter zu der Lichtung. Das Schabernacktrio durfte auf keinen Fall in noch mehr Welten herumspuken. Santa Clause war sicher immer noch sauer auf Jack...

 

Er war auf der LIchtung angekommen. Da waren die Türen, fein säuberlich aufgereiht: Thanksgiving, St. Patricks Day, Weihnachten, Bonfire Night, Ostern, und... ja, welcher Feiertg war das? Die Tür stand einen Spalt offen und Jack kam näher. Eine seltsame symmetrische Form war das: oben rund, unten spitz, und von einer grellpinken Farbe.

Jack legte seine knochige Hand auf den silbernen Griff. Die Tür schwang auf und er sprang todesmutig in den Strudel, der sich vor ihm auftat.

Anstelle von weißen, pudrigen Schneeflocken wirbelten kleine pinke Formen um ihn herum, ähnlich der Tür, durch die er getreten war. Rote Rosen vermischen sich damit...

und einen Moment später war er auf etwas sehr weichem, sehr pinkem gelandet.

Schnee?

Nein, das hier war noch weicher und auch nicht so kalt. Er nahm eine Hand davon und betrachtete sie. Es war flockig, zog Fäden in seiner Hand und erinnerte ihn an die Zuckerwatte, die man im Weihnachtsland so gern aß. Was war das nur?

"Hallo, Fremder!", zirpte eine Stimme. Er blickte auf und sah eine drollige kleine Gestalt vor sich herumfliegen. Es hatte Flügel, aber seine waren weiß und wirkten ebenso zerbrechlich wie die Substanz, auf der er saß.

"Hallo", sagte Jack. "Mein Name ist Jack Skellington, Kürbiskönig. Und du bist?"

"Cupido!", rief der kleine Junge fröhlich. Dann legte er den Kopf schief und fragte: "Aber was stimmt denn mit dir nicht? Du bist ja klapperdürr!"

"Das, nun ja, das liegt daran, dass ich ein Skelett bin, Herr Cupido", erklärte Jack. "Und außerdem auf der Suche nach drei Außreißern aus meiner Welt, der Halloweenstadt"

"Aha", sagte Cupido. "Was ist ein Halloween? Davon hab ich noch nie etwas gehört"

"Dann sag mir doch erst einmal, wo ich hier überhaupt bin!", sagte Jack.

"Weißt du das nicht?", fragte Cupido betroffen. "Das Symbol auf der Tür ist ja wohl eindeutig!"

"Ja, aber was ist das?", bohrte Jack weiter.

"Ein Herz, mein Herr!"

Das war nicht Cupidos Stimme gewesen, die ihm geantwortet hatte. Eine Frau war neben dem fliegenden Jungen erschienen und sah freundlich auf ihn hinab.

"Kommen Sie doch erstmal richtig auf die Beine, mein Herr. Mir scheint außerdem, Sie haben noch so einiges zu lernen!" Sie reichte Jack eine Hand.

 

Zehn Minuten später wusste Jack alles über Engel, Herzen, Wolken und Valentinskarten, aber immer noch nicht, wo Furcht, Angst und Schrecken steckten.

Ein pausbäckiger Engel warf ihm eine weitere Ladung Konfetti in Herzform in den Kragen seines Anzugs. Er seufzte. Die schöne junge Frau hatte sich, kaum hatte er auf diesem Stuhl (natürlich war er pink) Platz genommen, vorgestellt.

"Aprodithe, Göttin der Liebe und Schönheit, und dieser kleiner Liebesbote ist mein Sohn, Cupido", sagte sie fröhlich und reichte Jack ein weiteres Mal die Hand.

"Wir haben uns schon kennengelernt, danke", wehrte Jack ab. Doch es half nichts, Aprodithe stellte eine dampfende Tasse voll süßem Erdbeertee vor ihn hin. Auf seine Erwiderung, er hätte doch lieber eine Tasse giftigen Schierlingstee, lachte sie nur und nahm ihm gegenüber auf einem herzförmigen Thron platz.

"Also, was führt Sie hierher?", fragte sie und warf ihm ein weiteres strahlendes Lächeln zu.

"Ich suche-"

In diesem Moment wurde er von einem Schrei unterbrochen, dem gleich daruf ein ihm nur zu bekanntes KIchern folgte.

"Ich glaube, Ihr werter Sohn hat das, was ich hier verloren habe, gerade gefunden", sagte Jack ruhig. "Furcht, Angst und Schrecken- Halloweens berühmtestes Schabernacktrio"

"Mama!", rief Cupido und versteckte sich rasch hinter dem Thron seiner Mutter, als ihm drei kleine Monster folgten. Ihre Masken schwenkend, kamen sie auf den armen Jungen zu und riefen:

"Süßes oder Saures!"

"Ähem!", sagte Jack. Die drei sahen sich rasch um und erkannten Jack auf dem Stuhl gegenüber Aprdithe. Ein schuldbewusstes Grinsen machte sich auf allen drei Gesichtern breit.

"Tut uns Leid, Jack",sagte Furcht, die Hexe, und kicherte.

"Wir machen's auch nie wieder!", sagte Schrecken, das Skelett.

"Er hat mich gefragt, was wir für Herzen bei uns daheim haben", schloss Angst, der kleine Teufel, und grinste schelmisch.

"Da haben wir ihm das gezeigt", sagte Schrecken und zog ein echtes Herz hervor. "Dann hat er angefangen zu schreien und ist abgehauen"

"Das war sehr ungezogen von euch", sagte Jack und packte alle drei an den Ohren. "Ihr kommt jetzt mit- aber vorher entschuldigt ihr euch bei dem netten Jungen!"

"Tut mir leid", sagte Schrecken.

"Mir auch, ganz furchtbar", meinte Angst.

"Und mir erst!", sagte Furcht.

"Verzeihen Sie bitte die Unanehmlichkeiten, die Sie durch mich erdulden mussten, Mylady", sagte Jack rasch. "Diese kleinen Unglücksboten wissen einfach noch nicht, was sich gehört"

"Keine Ursache, immerhin bin ich dadurch in den Genuss eines Gespräches mit Ihnen gekommen", wehrte Aprodithe lächelnd ab. "Ich wünsche noch eine gute Heimreise!"

 

Kurze Zeit später standen die vier wieder vor Halloween's Stadttoren. Die Gruppe untoter Musiker, die am Eingang stand und im aufsteigenden Nachmittagsnebel eine traurige und schief gespielte Weise zum Besten gaben, nickten ihnen kurz zu, als Jack einen Pfenning in die Kupferschale fallen ließ.

Der Einrad-Clown war der Erste, der  die Heimkehrer sah, und bestürmte alle vier, ihre Abenteuer zu erzählen. Kurz darauf stand eine bunte Menge auf dem Dorfplatz; sogar die Vampirbrüder waren gekommen und standen, durch ihre Sonnenschirme vor der Sonne geschützt, an der Mauer der Kathedrale.

"Aber wie seid ihr wieder zurückgekommen?", wollte der Wolfsmann wissen und kratzte sich hinter seinen zotteligen Ohren.

"War es nicht grauslich dort im Valentinsland?", fragte der Zimmermann mit der Axt im Kopf, und die Leichenfamilie nickte dazu.

"Habt ihr uns etwas mitgebracht?", fragten die Mister Hydes und sprangen alle drei aufgeregt auf und ab. Die Fischfrau aus dem Brunnen lehnte sich weit aus dem schleimigen Wasser, um alles gut zu sehen, als Schrecken und Angst ein Paket hervorholten. Es war lang und dünn und entpuppte sich, als es ausgepackt wurde,als...

"Pfeil?", sagte der Bürgermeister.

"Bogen?", murmelte Dr. Beetlestein. "Das ist neu!"

"Ja, was macht man damit?", wollten die Gehängten am Galgenbaum wissen.

Die Mumie trat einen Schritt nach vorn, um zwischen dem Toten Zimmermann und dem Leichenvater hindurchzuspähen. Dabei löste sich eine Binde und sie zerfiel ein viele Einzelteile, die vom Boden aus plärrten:

"Los, probier ihn aus!"

Doch Jack nahm den Pfeil und brach ihn -knacks!- über sein Knie. Dann entriss er Schrecken den Bogen und verfuhr mit ihm ebenso.

"Das ist kein Spielzeug, ihr drei. Und außerdem nimmt man andren Leuten nichts weg!"

 

So endet unsere Geschichte aus dem Valentinsland,

 

wie Jack weiter lebte, ist uns wohl bekannt.

Furcht, Angst und Schrecken wurden hart bestraft,

mit Zimmer-Putzen und Kerkerhaft.

Drum merket euch, was ihr hier lesen tut:

Andere ärgern und necken ist nur zu Halloween gut!

 

 

Das ist sozusagen eine kleine Fanfiction, ausgedacht in ca. 2 Minuten, als meine Mutter mich unbeaufsichtig am Computer hat sitzenlassen...

 

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Eine Weihnachtsgeschichte  Verfasst: Montag, den 21. April 2008 14:28

 

Fliegt über diese Zeilen dein Blick,

geh liebe gleich zum Anfang zurück.

Denn dieses Märchen handelt vom Winter allein,

von Eiszapfen im Haar und Einsam-Sein.

Willst du weiterlesen, wünsch ich dir viel Glück.

 

Ein Haus am Rand eines Flusses stand

der sich wie ein blaues Band

durch Wiesen und durch Felder wand.

Das Haus, obwohl gewiss sehr klein-

drum lebte auch der Mann allein,

zog trotzdem viele Menschen an,

und das wied'rum lag daran

das unser Mann Geschichten kannte,

lange, kurze, wortgewandte;

die den Kindern aus dem Dorf die Zeit kurz machten-

oh wie sie jauchzten, wie sie lachten!

 

Doch dann kam der grimmige Winter.

Mit einem Mal- fort war'n die Kinder.

 

Nun blieb ihm nichts übrig als Bettler zu sein-

doch die ihn früher vergötterten, ließen ihn jetzt allein.

Sooft er auch klopfte, man ließ ihn nicht ein.

Er verkauft seine Jacke, die Handschuh, den Hut,

die Winterkälte tut ihm gar nicht gut.

Die Hände sind blau, und auch das Gesicht,

denn das Feuer ist drinnen, er sieht stets nur das Licht,

das sich golden auf das Pflaster ergoss.

Er starrte nach drinnen, oh wie er's genoss

wenn einer der Hausbesitzer öffnet die Tür;

keine Kälte mehr, Wärme dafür.

 

Und von ferne dringt Musik an sein Ohr:

Es ist Weihnachten, da singt ein Chor.

 

Unser Mann ist verbittert, oh wie er's  bereut:

"Oh Herr, kannst du sehen, wie man sich freut?",

sagt er; "Nur ich nicht- ich frier heut!"

Sein Herz, einstmals fröhlich, wird nun kalt und starr,

er hat schon vergessen, wie er früher war.

Der Schnee fällt in Flocken, unendlich leis,

und die Fenster, verkrustet von Blumen aus Eis.

Er zieht den Schal enger mit ertaubendem Finge,

ignoriert Festlichkeit, auf den Straßen die Sänger.

Sein Herz kehrt sich um, aus Liebe wird Hass;

and're für sich leiden lassen macht ihm nun Spass.

 

"Soll'n sich andere quälen!", sagt er zu sich.

"Andere, Fremde, nur nicht- ich!"

 

Es ist Weihnachten, Leute, seht nur, es schneit!

Und die Glocken stimmen an ein Festtagsgeläut.

Friede auf Erden, weit und breit.

"Pah, ich pfeif' auf den Frieden, denkt er verbittert,

sein Herz, es ist wie Glas zersplittert.

"Niemand denkt heut an mich, das wird mir zu toll,

ich versteh' nicht, warum ich an sie denken soll!

Nicht ein gutes Wort sollt ihr nun von mir hören-

nein, ich werde der Freude abschwören!"

So sprach's, strafft die Schultern und verlässt die Stadt,

die ihm bis jetzt so viel Kummer bereitet hat.

 

Der Wind hält ihn fest, mit eisiger Hand,

doch er läuft stur weiter, hält aufs Ziel zu unverwandt.

 

"Zu spät, gib auf!", säuselt der Wind.

"Siehst du nicht, wie alles zerrinnt?"

"Nein!", ruft der Schreiber, er denkt nur: "Der spinnt!"

Doch schließlich gibt er auf, sinkt gegen die Mauer,

den kalten Körper durchläuft ein Schauer.

Blätter um Blätter reißt er aus seinen Taschen,

verbrannt mit dem Streichholz in leblose Aschen.

"Lebt wohl, Adieu, nie mehr will ich euch sehn!",

ruft er, "Ihr könnt zum Teufel gehn!"

Die Kälte packt zu, er wird langsam schwach,

nur der nagende Hunger hält ihn jetzt noch wach.

 

"Oh nein", denkt er, "was hab ich getan?

Mein Lebenswerk zerstört- tja, und dann?"

 

Alles Jammern und Klagen hilft nun nichts mehr,

die verlorenen Blätter bringt nichts wieder her,

auch nicht sein Wille, und will er's noch so sehr.

Der Himmel wird dunkel, finster und kalt,

die tauben Finger verlieren den Halt-

er haucht sie an um sie warm zu halten:

"Oh Herr, lass deine Kräfte walten!"

Die Kräfte kamen, wenn auch anders als gedacht,

den armen Schreiber umfängt tiefste Nacht.

Noch einmal wirft er einen Blick in die hellen Zimmer,

dann schließt er die Augen, und diesmal für immer.

 

Öffnet er sie wieder, ist's vorbei mit der Not,

schlimmer kann es nicht werden, denn nun ist er tot.

 

Als  er die Augen dann aufschlägt, sieht er sich staunend um-

was ist das für Pracht um ihn herum?

Womit hat er das verdient, und vor allem- warum?

"Ws ist los mit mir?", ruft er, "Ich bin nicht mehr krank!

Auch ist mir warm und behaglich, Gott sei Dank!"

Seine Stimme klingt warm, volltönend und tief,

nachdem er die Worte in den Raum hineinrief.

Erstaunt sieht der Mann nun an sich hinunter;

was er dort sieht, macht ihn schlagartig munter.

Er sieht: er ist nicht länger arm,

seinen Körper bedeckt ein Mantel, violett, samtig warm.

 

Auch seine Augen, sie leuchten grün, geisterhaft,

erste Zeugen seiner neuerwachten Kraft.

 

"Du bist nun ein Geist", spricht eine Stimme aus nichts

dem armen Schreiber ins bleiche Gesicht;

der denkt prompt: "Bin ich nicht ganz dicht?"

"Nein, dir geht es gut; du hast nun die Macht,

die Menschen zu ärgern, die dir nicht gedacht."

Der Schreiber hält inne, das Gesicht wird rot:

"Und ich dachte, ich sei schon längst tot!

Nun wer' ich mich rächen, zur Feiertagszeit,

wenn in Dorf und Stadt es Flocken schneit.

Wer den Geist der Weihnacht nicht ehrt, der bitter bereut!

Denn ich lenke ihre Geschicke ab heut!"

 

Und wehe dem, der an Weihnachten geizt

und damit den Geisterautoren reizt!

Ob mit Geld, oder Liebe, es ist ihm völlig egal,

er sorgt für vorweihnachtliche Sorgenqual.

Denn er- oh verflixt, nichts reimt sich auf geizt!

 

 

{#} Okay, das ist jetzt schon etwas komisch... ein Weihnachtsgedicht mitten im April... na ja, auch SuperRTL hatte mal 'Mainachten' im Programm. Und ich hatte einfach keine Lust, bis zum Dezember zu warten...

Ach ja, inspiriert von: (http://semiramis-audron.deviantart.com/art/A-Raven-Christmas-73036806)

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Ein Fragment  Verfasst: Montag, den 21. Juli 2008 16:52

Ich war gerade dabei, mein neues Leben zu beginnen.
die vergangenen drei Wochen waren für mich nicht mehr als ein verschwommenes Durcheinander; meine Eltern, die mit mir Schulzeug kauften, und ein kurzer Besuch im örtlichen Fast-Food-Laden, einer kleinen, erbärmlich heruntergekommenen Hütte namens Nasty Burger. Überraschenderweise war das Essen allerdings ziemlich gut, obwohl der Name da ja anderes befürchten lässt. Dieser Besuch hat dummerweise nicht unbedingt dazu beigetragen, mein Ansehen in der Stadt auch nur um ein Jota zu erhöhen. Jeder dort schien mir sofort anzumerken, dass ich "Die Neue" war, und obwohl die halbe Stadt Immer noch Ferien hatte, waren doch genug Leute da, damit ich mich total zum Trottel machen konnte.
Deswegen sah ich der ganzen Sache auch mit wesentlich weniger Enthusiasmus entgegen wie noch vor einer Woche, vor "Dem Vorfall" bei Nasty Burger. Trotzdem war ich natürlich aufgeregt, vor allem wegen all der neuen Klassenkameraden und Lehrer, die mich erwarteten. Und als mein Vater schließlich vor der neuen Schule vorfuhr (die nebenbei der super-tollen Namen Casper High führte- ich konnte sie schon damals nicht ausstehen), küsste ich ihn nervös auf die Wange und ging dann in Richtung Schule, einem riesigen, dreistöckigen Gebäude aus rotem Backstein, mit kleinen Fenstern und, soweit ich das beurteilen konnte, einem Spielplatz, der sich gleich daran anschloss. Vor der Schule streckte sich eine grüne, sauber geschnittene Rasenfläche aus, und eine Treppe, fast versteckt hinter den Bäumen ringsum, führte hinauf zum Schultor.
Und da war ich also, das stereotypische Mädchen, mit knapp schulterlangem, braunem Haar und schlammfarbenen Augen, einer Quiekstimme, die an eine getretene Maus erinnert, und einem Lächeln, das nicht einmal den Schulstreber hinterm Ofen hervorlocken würde.
Ich würde hier niemals neue Freude finden können, nicht wenn es schon in der alten Stadt drei Jahre gedauert hatte, welche zu finden... die jetzt mit meiner Cousine herumhingen...
"Hab einen schönen Schultag, Schatz." hatte Mom am Morgen gesagt. Ich hatte genickt und war zum Auto gegangen.
Eine schönes letztes Schuljahr, ja klar, ohne Freunde. Jaha. Super.
"Ist das dein erstes Jahr hier?"
Okay, ich muss wohl knapp einen Meter in die Luft gesprungen sein.
"Oh, hi."
Echt eine tolle Antwort, wenn du gerade zufällig über deinen Traumtypen gestolpert bist, einen Typen, mit dem du dir den Rest deines Lebens vorstellen kannst. Okay, vielleicht nicht ganz das, aber du verstehst mich schon.
"Also, hi." antwortete er. Er hatte strahlend blaue Augen, blondes, schulterlanges Haar, und als er mich anlächelte, sah ich, dass er eine Zahnlücke hatte.
"Ich, ähm, ich, das ist mein erstes Jahr hier," sagte ich. Sein Lächeln verblasste.
"Ich hab bloss gefragt, weil ich dachte, du seist schon im Senior-Jahr... aber ich denke, du siehst einfach älter aus, als du bist."
"Neinneinnein, ich bin bloss neu hier an der Schule, ich komme aus Harrisburg." warf ich rasch ein. "Ich bin echt schon Senior."
"Ja?" Er drehte sich wieder zu mir um. "Dann... dann können wir uns vielleicht doch hin und wieder treffen, hm?"
Der Schulhof, der, obwohl er bei meiner Ankunft ausgestorben war, füllte sich nun langsam. Und dummerweise kannte ich die meisten Schüler hier noch vom "Nasty-Burger-Vorfall".
"Hör mal, ähm..." Ich hatte vergessen, dass ich ja seinen Namen noch nicht kannte.
"Johnny 13," sprang er hilfsbereit ein. "Mit Doppel-n."
"Johnny. Lass uns das wann anders fortsetzen, ja?" sagte ich hastig. "Ich will nicht, dass die andern was davon mitbekommen."
"Oh." Johnny drehte sich um und ging zur Schule. als ich sicher war, dass er verschwunden war, folgte ich ihm.
Irgendjemand berührte meine Schulter. Ich schnappte nach Luft, erkannte dann aber, dass es sich nur um eines der Mädels vom Nasty Burgers handelte.
"Viel Glück noch mit dem Loser, Loser!" zischte sie.
Oh, na toll.
Als Loser gebrandmarkt, an deinem ersten Schultag, wenn du noch nicht mal einen Fuß in die neue Schule gesetzt hast.
Das konnte nicht noch schlimmer werden.

 

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Da bin ich wieder...

Nur ein Fragment, ein Teil einer längeren Erzählung, verfasst in English. Wenn ihr das hier gut findet (je, ich weiß, kein Mensch weiß, was da im Nasty-Burger passiert ist, das ändere ich später noch), dann übersetze ich vielleicht den ganzen Text. ^^ Kommt einfach auf die Kritiken an.

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Kapitel 1  Verfasst: Freitag, den 08. August 2008 12:08

Three days later, I sat on my bed and stared out of the huge windows of my room, wondering whether it would ever stop raining. Mind you, it was just August, a month you’d expect to be warm and sunny, when you picture yourself lying on a pool, with iced tea in your hand…
I did not even know if this town even had something like this.
Okay, call me negative, but I think everyone and their mother would get a bit, well, gloomy like this if they were told that they had to move the next day, to a town they’ve never seen, let alone heard of.
Friends?
Yeah, I have some. Trouble is, they all went away over the summer holidays. And even though this fact could also be an explanation why I only saw grannies and grandpas wandering around in this town, it did nothing to make me feel any better.
“Kitty! Lunch is ready!”
Oh my god, have I actually spent all morning up in my room?
“Coming!” I grabbed my slippers from under the bed, put them on, and went down into the living room, which is actually something like a combined living-, work- and eat-room.
I was not very hungry, in fact I was not sure if I would be able to sallow one bite of my Mom’s cooking, but I was desperately trying to find a distraction from thinking about how unfair my whole life was and stuff.
“What’s for lunch?” I asked upon sitting down on the long table where we had had our last meals.
“Mashed potatoes and Chicken Wings.” Mom put some potatoes on my plate, and completed the look with five Wings.
Ah. As I said, I was not really hungry (does the hunger for something to do count?), and when I saw the pile of Chicken Wings on top of Mount Potatoes, I mentally gagged.
“Is something wrong, dear?” Dad asked. I shook my head. Really, Dad, I’ve just spent my first three days in a completely new town, and you dare ask me whether I’m okay?
“It’s nothing, Dad.” I put some mashed potatoes into my mouth, not really taking it up at all. I guess a piece of cardboard would have tasted exactly the same to me back then.
Of course, Mom did not pay attention to me back then, her nose buried in a book, as usual.
Don’t get me wrong on here. I love my parents, but sometimes it seems they just close their eyes and ignore what’s like right in front of them, waving its ugly hands.
And actually, I wasn’t quite sure whether I was okay or not. Of course, the house was as good as I could have been imagining it, in this place, where everything seems to be either old or ragged… or even both, and considering the fact I did not want to move to this stupid town at all. And yet, I felt restless and irritated, like some part of me yearning for something to do, something sensible.
“I’m fine, really, Dad. Don’t worry.”
I knew I was the one who should be worried.

I sat cross-legged on my bed, a cell phone in my hand. I just had to phone her now, or I’d go crazy. Mad, I was sure. Sure like something.
“Penelope Baker speaking?”
“Puppy!” I exclaimed, not even considering wasting any time with an introduction, as she’d done before.
“You’re it!” Puppy now sounded almost as exited as I was. “How are you? How’s the house? D'you like it?”
I had to laugh, something that grew quite unfitting for me over the past weeks. “In order: Fine, as good as it could have been, and yes, I think.”
There was a brief pause, and I heard rummaging in the background. After that, there was a well-know sound to be heard.
“Not them again!” I had recognized the crummy sound of my cousin’s gramophone and the way-to-cheerful music of ABBA.
ABBA, that’s an aspiring pop music band from good old Sweden. They won the Eurovision song contest some time ago, 1974, I guess it was, and were now at a course straight up to all the other stars and starlets up in the sky of fame.
Okay, that sounded a bit weird for now. But it is true. They have by now about four or five songs prepared, none of which really sparked my interest. Penelope, on the other hand, sucks up anything coming from that direction. Ever since she’d first heard the songs by them, she bought every single bit of music from them. Their first single, Waterloo, which was also the winner of ’74 Song contest, is still Puppy’s favourite. That means, by the way, that I have got to endure this music every time I visit her.
“Does this have to be?” I complained. I love my cousin, she’s almost as a sister to me, but she can get pretty annoying at times, too.
“Yeah, it has to.” Puppy replied, and I could practically see her roll her eyes, despite miles and miles of way between us. “This group is just great, why don’t you accept the obvious?”
“I’ve already given my heart away,” I responded, a little flatly.
“Do you mean this Ember McIDunno?” Puppy said.
“McLain.” I corrected mechanically. “And yes, I do.”
“Why are you calling?” Puppy sighed. I was happy she did, because otherwise we’d been discussing the matter for hours. That’s usually how it ended up…
“I just wanted to hear a familiar voice, Pup.” I replied, listening to the music that blared on in the background still. My gaze got stuck on the posters on the walls all around me, most of them showing Ember McLain, so the main colour in the room was a light shade of blue… of which my mother always said it made her go blind.
“I see.” Puppy breathed. “Fact is, I miss you almost as much as you miss me, Kitty.”
I nodded; if there was something true, it was this. Back when I still lived in Harrisburg, Puppy and I lived just down the street, meaning we were practically neighbours. But since we left, I’d started to miss my old life even more due to the fact I could not simply go and visit my good old friend Puppy.
“Yeah.” I brushed over the covers of my bed, which were a soft yellow colour that clashed wonderfully with all the blue around me. “How is everyone?”
Everyone- that described actually everyone back then, everyone from my old friends Susan Hill and Jake Wilder over to Aunt Abigail, and then to my old teachers. Jake and Susan had summer vacation now, while Penelope and her aunt were stuck staying in Harrisburg, since Abigail had scarcely enough money to get the family through, as she loved to express it.
“Well, Mom’s a bit worried, tells each and everyone she’s not gonna make it through the first half of the school term.” There was a brief pause in which I started to fumble around in a hole in my pillowcase. “Oh.”
“Yeah, and Jake and Susan…” Puppy breathed in deeply. “I guess they adopted me as a kind of new friend, since, well since they got to know you were about to be moving.”
“Okay.” This was a nasty little shock for me; to be honest, I’d always pictured my friends to be, well, my friends, and not my cousin’s. Actually, it was everything but okay for me. “I don’t really know what to respond to this, Puppy.”
“And I don’t really know what to add to this, Kitty.” Puppy said, obviously quite worried and relieved at the same time. (Wow, am I talking rubbish here?)
The talk went on like this, only that we both tried to avoid the touché subject which was my friends and their replacement for me. I questioned Puppy about everyone I could remember at the time. After about one and a half hour, I hear someone knock on my door gently, an unmistakeable sign that it was time for ending my call.
I said bye to my cousin and hung up, not really any happier than I had been before.
I lost my two best friends- or what I believed to be them- to my cousin. I could not believe I was that jealous of my own cousin… bit maybe it was not so much jealousy, but much more sadness, and, I believe, anger. Anger because my friends replaced me that soon, seemingly without caring for their former friend any more. And that, even though we promised to send letters and postcards when ever we had time to do so.
My old world seemed to be torn away from me, little by little.
Well, maybe it was time for it to make way for a new one…

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